Seit Juli 2018 gehört Melanie Krempel zum Team vom Markatus. Nach 18 Jahren bei einem mittelständischen Industrieunternehmen wagte sie den Schritt über den Dienstleistungsäquator zur Agentur. Das Markazin wollte wissen, wie sich das anfühlt.

 

Wofür bist du bei Markatus verantwortlich?

Melanie Krempel: Ich bin Marketingberaterin und kümmere mich neben dem Key-Accounting für meinen Hauptkunden DIETZ GmbH um den Vertrieb und den Aufbau unseres Agenturnetzwerks in der Region Coburg.

Wenn man vom Kunden zum Dienstleister wechselt, ist das nicht ohne, oder?

MK: Das kann man so sagen! Ich war bei meinem früheren Arbeitgeber immerhin 18 Jahre tätig, habe dort zunächst die Ausbildung zur Industriekauffrau absolviert und war anfangs im Vertriebsinnendienst und als Assistentin der kaufmännischen Leitung tätig. Nachdem ich berufs­begleitend mein BWL-Studium abgeschlossen hatte, durfte ich auch einmal für kurze Zeit in die Aufgaben des Außendienstes „schnuppern“ und stellte fest, dass mir der Vertrieb total Spaß macht. Das war es auch, was mich im Vor­stellungsgespräch mit Björn bei Markatus so gereizt hat.

Wie kommt es, dass du beide Kompetenzen bündelst: Vertrieb und Marketing?

MK: Mein früherer Geschäftsführer hat mir den Aufbau der Marketingabteilung anvertraut. Das war eine wirklich tolle, sehr herausfordernde und absolut lehrreiche Zeit. So wurde ich damals als Kundin auf Markatus aufmerksam. Wir lernten uns kennen, die Agentur erhielt unseren Marketingetat, und als ich einige Jahre später auf der Suche nach einer neuen beruflichen Heimat war, kam mir Markatus als erstes in den Kopf. Der Rest ist Geschichte.

An was musstest du dich erstmal gewöhnen im Agenturalltag?

MK: An das Tempo. In der Marketingabteilung im Unter­nehmen hat man seine Budgets, gestaltet sich seine Aufgaben und legt – wie in meinem Fall – die kreativen Richtlinien dafür fest. In der Agentur geht alles Schlag auf Schlag, man muss am laufenden Band Ideen und Lösungen entwickeln. Ich finde es aber total interessant, dass ich jetzt mit vielen verschiedenen Projekten und Kunden aus verschiedenen Branchen in Kontakt komme.

Warum Markatus?

MK: Ich bin leidenschaftliche Mutter einer dreijährigen Tochter, und genauso leidenschaftlich arbeite ich auch in meinem Beruf. Das heißt: Wenn ich etwas mache, dann will ich es richtig machen. Mir ist wichtig, für die richtigen Menschen, die richtigen Kunden und die richtigen Projekte zu arbeiten. Und zugleich wünsche ich mir eine große Flexibilität, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Ich wollte nach dem ersten Gespräch mit Björn unbedingt Teil des Teams werden, weil ich diese Bedingungen genau hier vorfinde.

Das Markatus-Team hat im Sommer gemeinsam sein Leitbild erarbeitet. Welcher Wert daraus liegt dir am meisten am Herzen?

MK: „Bleibe in Bewegung!“ – das ist mein persönlicher Leitspruch. Sich zu bewegen, heißt sich zu entwickeln. Dafür muss man offen für Neues sein, sich verändern wollen und sich flexibel auf unterschiedliche Anforderungen einstellen. Im Agenturalltag ist das unser täglich‘ Brot. Für mich persönlich bedeutet Bewegung vor allem, dass ich meinen Anspruch auch wirklich erfüllen kann: die professionelle Partnerin an der Seite meiner Kunden zu sein.