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Markatus Polygone
Markatus Polygone

Wie Sie Ihr Unternehmen als Marke prägen

Gastbeitrag von Timo Kaapke

„Der ist aber mal eine Marke …!“, wenn jemand dies über einen Menschen sagt, dann schwingt durchaus Bewunderung zwischen den Wörtern mit. Weil ein Mensch, der eine Marke ist, eigenständig ist. Mit Ecken und Kanten. Jemand, der „eine Marke“ ist, kann durchaus auch anecken, weil er ein wenig neben der Normalität agiert, nicht ganz Mainstream ist, niemand, der einfach im Strom mitschwimmt. So jemand fällt auf. Mein Opa war so eine Marke. Und für mein eigenes Unternehmertum war er prägend. Weil er in mir ein Verständnis dafür geweckt hat, was es bedeutet, seinen Job als Unternehmer zu machen. Und von diesem Job, der immens wichtig ist, wenn es um Ihr Unternehmen als Marke geht, möchte ich Ihnen heute erzählen.

Mein Revier ist der Mittelstand

Ich bin von Geburt an Mittelständler. Ich bringe das gerne auf die Formel: Ich bin unterwegs in Deutschland und zu Hause im Mittelstand. Und ich finde: Mittelständische Unternehmer sind mit das Spannendste, was unsere Wirtschaft in Deutschland zu bieten hat. Denn der Mittelstand ist Garant für die Lebensqualität in unserem Land, ja „Deutschland IST Mittelstand“.Deswegen sorge ich mit meinem eigenen Unternehmen KAAPKE Marken im Mittelstand seit über 20 Jahren dafür, dass in mittelständischen Unternehmen die Idee der Markenführung umgesetzt wird. Deswegen bin ich in meinen Sparrings im ständigen Austausch mit Mittelständlern: Denn Markenführung ist ganzheitlich zu betrachten, sie ein wichtiger Teil der Unternehmensführung. Und deswegen steht im Fokus meiner Arbeit der Unternehmer.

Markenverständnis und Unternehmensmarke

Das Markenverständnis im Mittelstand ist recht diffus, viele verbinden damit ein Logo, eine Kampagne für ein Produkt samt Slogan oder Corporate Design. Das ist alles ein wenig richtig, aber trifft den Kern nicht: Im Kern der Unternehmensmarke steht die Identität des Unternehmens. Für welche Werte steht das Unternehmen? Wen spricht es an? Wie ist die Unternehmenskultur? Gibt es eine Unternehmensgeschichte, eine Gründungslegende? All das sorgt dafür, dass sich Mitarbeiter und auch Kunden mit dem Unternehmen identifizieren (z. B. auch im Sinne einer Arbeitgebermarke, die dafür sorgt, dass Fachkräfte Ihr Unternehmen interessant und auch vertrauenswürdig finden). Und dafür braucht es Klarheit – vor allem die Klarheit des Unternehmers, des Inhabers, des Gründers.

Inhaber sind identitätsprägend

Unternehmen und Unternehmer sind nicht identisch, aber dem Inhaber kommt bei der Identitätsprägung seines Unternehmens eine Schlüsselrolle zu. Als Unternehmer haben Sie nur ein Produkt: Ihr eigenes Unternehmen. Dieses Unternehmen gilt es zu gestalten. Dafür brauchen Unternehmer das Bewusstsein ihrer eigenen Rolle. Wie agieren Sie als Unternehmer in Ihrem Unternehmen? Vor allem in der Rolle des Managers, der des Cheforganisators? Oder als Ihre beste Fachkraft? Oder als Unternehmer, der sich um sein Produkt, das Unternehmen, kümmert? Wie sehr erfüllt Sie das, was Sie tun, das, wofür Sie stehen? Mit dieser Klarheit über die eigenen Rollen, die Sie einnehmen möchten, schaffen Sie als Unternehmer die Grundlage für die Positionierung Ihres Unternehmens als Marke. Ein Prozess, den wir bei KAAPKE „Inhaberrahmung“ nennen. Der Inhaber steckt den Kern des Unternehmens ab.

Die große Chance

Darin, dass Sie als Unternehmer über Ihre eigene Klarheit die Identität Ihres Unternehmens prägen, sehe ich eine große Chance. Denn diese Identität ist echt. Und je mehr sich die Werte des Unternehmers in seinem Unternehmer wiederfinden, umso authentischer ist es als Marke. Bei der Marke geht es also nicht um Slogans, um fancy, trendy zielgruppenorientierte Positionierung im Markt. Eine Marke ist viel grundlegender. „Frohes Schaffen!“, so hat sich mein Opa gewöhnlich verabschiedet. Nicht mit „Tschüss!“, wie es in meiner niedersächsischen Heimat üblich ist. Und ich entdeckte in diesem Gruß meinen eigenen Anspruch: als echter Unternehmer zu versuchen, eine Arbeitswelt zu gestalten, die für alle Beteiligten Sinn macht – und Freude bringt. Mir geht es als Mensch und als Unternehmer darum, Frohes zu erschaffen und froh etwas zu schaffen. Das macht im Kern die Marke KAAPKE aus. Ihr Kern kann ein ganz anderer sein. Hauptsache, Sie sind sich über Ihr Unternehmertum im Klaren. Sie sind unverwechselbar. Ein wahrer Unternehmer? Der ist aber mal eine Marke …

Unternehmertum in der Krise

Corona und kein Ende … Daran können auch Unternehmer nichts ändern. Der Situation ausgeliefert aber sind sie nicht, wie dieses Buch zeigt. Die Corona-Krise ist nicht das Ende, als das sie viele Unternehmer empfi nden. Sie kann der Anfang sein! Denn sie legt nur schmerzlich und nachhaltig offen, was zuvor bereits latent bedrückend war: Viele Unternehmer füllen ihre Unternehmer-Rolle nicht so aus, wie sie das wollen, könnten und auch müssten. Zu ihren eigenen Lasten, aber auch zu Lasten des Unternehmens. Hier bietet die Krise eine Chance: Nutzen Sie diesen Schmerz, um Ihren wahren Job – den als Unternehmer – bewusster und besser denn je zu übernehmen und zu gestalten! Nie war das wichtiger als jetzt, selten war die Gelegenheit so gut.

Chancen für den Mittelstand

Timo Kaapke eröffnet Unternehmern einen neuen Blickwinkel auf die Corona-Krise und das Unternehmersein – ohne zu verharmlosen, aber mit jeder Menge bodenständigem Pragmatismus. Dieses Buch ist ein optimistisches Denkangebot für alle Mittelständler, für alle unternehmerischen Menschen, Selbständigen, Gründer, Inhaber, Gesellschafter, Nachfolger, Geschäftsführer und Firmenverantwortlichen, die nach einer außergewöhnlichen Motivation suchen, um wieder kraftvoll nach vorne schauen zu können.

Krise sei Dank, 2020.
64 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-947572-80-9
Auch erhältlich als Kindle-Edition und ePub

Jetzt kaufen für 14,90€

Buch Frohes Schaffen von Timo Kaapke

Jede Menge Gestaltungsfreiheit

In seinem erstaunlich eingängigen Buch FROHES SCHAFFEN gibt Timo Kaapke mittelständischen Unternehmern wichtige Impulse, um ihre eigene Rolle zu gestalten. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass das gar nicht so einfach ist, denn die scheinbar unendlich wachsenden Dynamiken in Absatz- und Arbeitsmärkten, steigender Wettbewerbsdruck und Fachkräftemangel setzen dem Mittelständler genauso zu wie die rasanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen Fixiert aufs Ergebnis erfahren sie so oft nicht das Erlebnis, wirklich Unternehmer zu sein: als kreative Vordenker, die dem Unternehmen die wichtigen Impulse von außen aus ihrer ganz persönlichen Unternehmerperspektive geben. Dabei werden sie in dieser Rolle mehr denn je gebraucht, damit ihr Unternehmen fi t für die Zukunft bleibt. Gerade in dieser Situation ist es für Firmenverantwortliche essenziell, ihr Unternehmersein zu definieren davon ist Timo Kaapke überzeugt. Der Weg zu dieser Klarheit beginnt bei einer Bestandsaufnahme und endet mit jeder Menge Gestaltungsfreiheit. Zum Wohle des Unternehmers, zum Wohle von Mitarbeitern und Kunden und somit zum Wohle des Erfolgs des ganzen Unternehmens.

Frohes schaffen, 2020.
412 Seiten, gebundenes Buch, ISBN: 978-3-947572-59-5
Auch erhältlich als Kindle-Edition

Jetzt kaufen für 29,90€

Portrait Timo Kaapke

Über den Autor:

Timo Kaapke ist Unternehmer, Taucher, Autor, Keynotespeaker, deutschlandweit gefragter Sparringspartner für Mittelständler und Scoreboard-Management-Pionier. In seinem Buch „Frohes schaffen: Wie ich herausfand, was ein Unternehmer wirklich ist“ nimmt er Unternehmer mit auf einen Deep-Dive in eine Arbeitswelt, in der „Frohe schaffen“ kein Widerspruch in sich ist. In seinem neuen Buch „Krise sei Dank“ zeigt er, wie wichtig es ist, für die Menschen und unser Land, dass gerade die mittelständischen Unternehmer die Corona-Krise als Chance begreifen. Seit über 20 Jahren ist er mit seinem über 30-köpfi gen Tea im Familienunternehmen KAAPKE der Partner für mittelständische Unternehmen, die Markenführung für sich umsetzen wollen.

Mehr unter: www.timokaapke.de